Doug Legacy & Kurt Bislin

Doug Legacy  Gesang, Piano, Akkordeon
Kurt Bislin  Gesang, Gitarre

Doug Legacy und Kurt Bislin verbindet eine lange und enge Freundschaft. In den 90er-Jahren war Kurt Bislin als Tour-Manager für Doug Legacy und seine Zydeco Party Band auf ihren Europa-Tourneen tätig. Sie blieben in Kontakt und trafen sich schliesslich anlässlich eines dreiwöchigen Solo-Engagements von Doug Legacy in der Zentralschweiz wieder. Er spielte einem Hotel am nebligen Vierwaldstättersee und bat Kurt Bislin, am Wochenende mit seiner Band vorbeizukommen und ihn bei seinen Club-Shows zu begleiten. Das klappte so gut, dass man beschloss, dieses Projekt weiterzuführen ... und so tourten sie in den frühen 2000er-Jahren immer wieder zusammen in Europa.

2005 spielten Doug Legacy und Kurt Bislin mit seinen Donkey Biters in den legendären Schweizer Powerplay Studios das brilliante Album «Sittin’ On Top Of The World» ein. Musikerkollegen von Doug Legacy steuerten dann noch das eine oder andere Solo bei. So treffen sich auf dem Album u.a. Waddy Wachtel (Keith Richards, Bob Dylan), Lee Thornburg (Tower Of Power), Jimmy Z. (Rod Stewart, Eurhytmics) oder Dougs alter Bandkollege und begnadeter Slide-Gitarrist Mark Shark mit Cla Nett, dem Schweizer Blues-Urgestein und Gewinner des ersten Swiss Blues Awards.

Nun sind die beiden als Duo unterwegs. Sie möchten in diesem Setting näher zu ihrem Publikum kommen und ihre Musik in intimerem Rahmen präsentieren. Doug Legacy mit überragender Stimme und mitreissendem Piano- und Akkordeon-Spiel und Kurt Bislin mit rauhem Gesang und authentischer Blues-Gitarre präsentieren ein packendes, abwechslungsreiches Programm aus Blues, New Orleans Style Piano Tunes, Voodoo-Soul, Zydeco und Cajun-Music.

Doug Legacy

Doug Legacy wurde in Houston, Texas, geboren und verbrachte später einen Teil seine Jugend in Louisiana. Dort kam er mit der Cajun Music der französischstämmigen Einwohner und dem Zydeco, der vorallem von den Schwarzen gespielten und mit Blues und R&B durchsetzten, viel rhythmischeren Form davon, in Kontakt. Fasziniert vom so besonderen Feeling dieser Musik war es für ihn musikalisch wie geografisch ein kurzer Weg nach New Orleans und zur dortigen Szene um Dr. John, die Meters oder später die Neville Brothers. Jetzt lebt er in Los Angeles und geniesst da mit seinem heissen Mix aus Blues, New Orleans Funk, Zydeco und Rock’n’Roll seit Jahren Kultstatus.

Der Sänger, Pianist und Akkordeonist tourte während seiner langen Karriere mit so illusteren Künstlern wie Rod Steward, Billy Joel, Jackson Browne, Rickie Lee Jones, Simon & Garfunkel, Stevie Nicks, Bruce Hornsby, Joe Cocker, Delbert McClinton oder The Tubes. Ein besonderes Highlight war ohne Frage sein Auftritt bei der PETA-Millenium-Gala am Sylvester 1999 in Downtown Los Angeles, wo er neben Paul McCartney, Dave Gillmore von Pink Floyd und Ian Paice von Deep Purple Akkordeon und Keyboards spielte. Während zweier Jahre hatten er und seine Band auch die Musik für die Muppet Tonight Show geliefert. Daneben hatte er Gastrollen in der TV-Serie «Gillmore Girls» und in Filmen mit Warren Beatty und Dan Aykroyd. Auf seinem ersten Album «King Cake Party» wird er unter anderen von Ry Cooder und Jim Keltner begleitet.

Neben den Konzerten mit seiner Band tritt Doug Legacy immer wieder solo auf. So hat er Gelegenheit, sich intensiv in die Musik der Protagonisten des New Orleans Pianos, Professor Longhair und Dr. John, zu vertiefen und weit in die heissen Sümpfe Louisianas abzutauchen. Auch der Blues ist ein bestimmender Teil des musikalischen Schmelztiegels von New Orleans und nimmt bei seinen Soloauftritten einen prominenten Platz ein.

Kurt Bislin

Kurt Bislin ist Sänger und Gitarrist, war aber auch schon für mehr als zehn Jahre als Schlagzeuger tätig. Daneben schreibt er auch immer wieder mal eigene Songs. In den letzten vier Jahrzehnten erlangte er mit seinen Bands «Bluecaster», «Raindogs» und «Donkey Biters», bzw. später «D.Biters» nationale Bekanntheit. Highlights waren Auftritte am Montreux Jazz Festival, am Palèo Festival in Nyon, beim Out In The Green in Frauenfeld oder beim Blues Festival Basel.

Mit amerikanischen Blues-Musikern wie Larry und Aron Burton, Mojo Buford und Bleu Jackson tourte er in ganz Europa. Im Rahmen dieser Tourneen spielte er mit Larry Burton beim San Remo Blues Festival (im Programmablauf zwischen Isaac Hayes und Solomon Burke), beim Burghausen Jazz Festival (mit anschliessender Ausstrahlung des ganzen Konzerts im Ersten Deutschen Fernsehen ARD) oder beim Ascona Jazz. Mit Mojo Buford gastierte er beim Kemptener Jazz Frühling oder beim Jazz & Blues Open in Wendelstein. Daneben begleitete er mit seiner Band u.a. auch Fillmore Slim, Sugar Blue oder Sam Carr.

2016 gründete Kurt Bislin zusammen mit Cla Nett (Lazy Poker Blues Band, Gewinner des Swiss Blues Award 2004 «The Second Cousins». Zum ersten Mal trafen sich die beiden in den Achzigerjahren im legendären Atlantis Music Club in Basel. Ab da blieben sie in Kontakt und trafen sich über die Jahre immer mal wieder auf der Bühne. In einer dieser langen Nächte mit Musik und Gesprächen fanden sie zu ihrer beider Überraschung heraus, dass sie miteinander verwandt waren … Cousins zweiten Grades … ihre Grossväter waren Brüder!

Sein neustes Projekt ist «Bislin & Forlin». Im Duo mit dem Pianisten Tino Forlin geht er weit zurück zu den Wurzeln des Blues. Bar aller Anklänge an all die heute modernen Ausprägungen dieses Genres spüren sie der Seele und dem Rhythmus dieser so besonderen Musik nach.

Konzertdaten

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Archiv Konzertdaten

Archiv Tourdaten

Samstag, 14. März 2020, ab 20.30 Uhr

Kellertheater Lampenfieber
Hauptstrasse 9
6719 Bludesch, Austria

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ABGESAGT  !!!
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Samstag, 14. März 2020, 10-12 und 14-16 Uhr

KAWAI Piano-Workshop
«Gulf Coast Blues and Jazz»

From New Orleans along the coast to Texas

Guitar-Repairs Urs Winkler
Karmaad 20
9473 Gams

Reservati...

Freitag, 13. März 2020, ab 21 Uhr

Sitegass Bar
Churerstrasse 2
9450 Altstätten

Facebook > Sitegass Bar

Donnerstag, 12. März 2020, ab 18.30 Uhr

MUSIC & DINE
Gasthaus Weinlaube
Martin und Michael Real
Hinterschloss 15
9488 Schellenberg / Liechtenstein

Reservation (unbedingt erforderlich)
und...

Mittwoch, 11. März 2020, ab 20 Uhr

ESSE Musicbar
Zeuhausstrasse 52
8400 Winterthur

www.esse-musicbar.ch

Dienstag, 10. März 2020, ab 19.30 Uhr

Restaurant Rebleuten
Kupfergasse 5
3653 Oberhofen am Thunersee

www.rebleuten-oberhofen.ch

Montag, 9. März 2020

Day off

Sonntag, 8. März 2020

Privater Event

Samstag, 7. März 2020, ab 20 Uhr

Lattmann’s Bar & Lounge
am Platz 10
7310 Bad Ragaz

www.lattmanns.ch

Freitag, 6. März 2020, ab 22 Uhr

Soul Kitchen Musicbar
Hauptgasse 2
9620 Lichtensteig

Facebook > Soul Kitchen


Video


Audio

Doug Legacy - I Need Yor Love

Doug Legacy - Big Chief

Kurt Bislin - Trouble In Mind

Doug Legacy - Playing With Your Poodle

Kurt Bislin - Sweet Little Angel

Doug Legacy - Caledonia

Doug Legacy - Gettin’ Sentimental

Kurt Bislin - Mean And Evil

Doug Legacy - Crosseyed Cat

Doug Legacy - Ya Ya

Kurt Bislin - Ain't Nobodys Business

Doug Legacy - Cakewalk Into Town


The Second Cousins -
«Bloody Tears»

BurroBeat | Ser.Daia.Songs | SDS-002

Deep Blues aus der Schweiz

Von Richard Koechli

«Deep Blues» wird die traditionelle Musik aus Chicago, Louisiana oder Mississippi inzwischen genannt, und Musik dieser Art hört man hierzulande nicht alle Tage. Umso wohltuender, wenn hin und wieder eine glaubwürdige Perle erscheint, und deep ist sie vom ersten bis zum letzten Ton! Eine treffsichere Mischung aus elektrischem Chicago-Blues, rauhen Mississippi-Tönen, versumpftem Louisina-Feel und lebensfrohen New Orleans-Grooves. Swingend, schweisstreibend, hypnotisierend. Nett und Bislin wechseln sich ab in Gesang und Gitarre, das gesamte Quartett harmoniert prächtig. Beide Sänger erzählen eigenwillig intonierend ihre Stories; aus dem Leben gegriffen und meilenweit weg von jeder Parodie.

Konzertdaten

Freitag, 2. April 2021, ab 21 Uhr

HEAVEN Music Club
Hauptstrasse 35
8362 Balterswil

Facebook > HEAVEN Music Club

Bislin & Forlin

The Genuine Blues Duo

Kurt Bislin  Gesang, Gitarre
Tino Forlin  Klavier, Orgel

Genuine Blues [genuine = authentisch, echt] … Kurt Bislin und Tino Forlin gehen weit zurück zu den Wurzeln des Blues, bar aller Anklänge an all die heute modernen Ausprägungen dieses Genres. In ihrem Verständnis hat der Blues ganz wenig mit drei Akkorden, schnellen Soli und dunklen Sonnenbrillen zu tun ... vielmehr aber mit der Seele und dem Rhythmus dieser Musik, die ihren Weg so unmittelbar und aufrichtig in das Innerste des Menschen findet. Und "Bislin & Forlin" halten es mit Muddy Waters’ Harpspieler Mojo Buford: "Blues ist in seiner musikalischen Form vielleicht einfach, aber gerade das ermöglicht es, ihn im Zusammenspiel der beteiligten Musiker spontan immer wieder neu zu schaffen."

Im Repertoire von "Bislin & Forlin" finden sich Songs aus dem reichen Fundus des Blues der letzten hundert Jahre, eigene Kompositionen und auch mal die eine oder andere Southern-Soul-Trouvaille. In dieser kleinen Besetzung kommt die Musik ganz nahe zum Publikum, der Rahmen ist intim, die Lautstärke moderat.

Kurt Bislin spielte schon seit einiger Zeit mit der Idee, solo oder im Duo persönlicher, näher an seine musikalischen Roots zu gehen und die Tiefen seines geliebten Blues ganz ohne Netz und doppelten Boden auszuloten. In Tino Forlin fand er einen Mitmusiker und notabene Weggefährten aus alten Tagen, der bereit war, sich auf das Projekt einzulassen.

In den frühen Achzigerjahren des letzten Jahrhunderts kreuzten sich die Wege von Tino Forlin und Kurt Bislin ein erstes Mal. Mit ihrer Band "Bluecaster" spielten sie über Jahre sehr erfolgreich landauf und landab. Nach Auflösung der Band blieb der Kontakt bestehen, und so traf man sich musikalisch wieder 1991 bei der Recording Session zu Larry Burtons Album "Hustler’s Paradise" in den Soto Sound Studios in Chicago.

Konzertdaten

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George “Mojo” Buford

* 10. November 1929
† 11. Oktober 2011

Mojo Buford wurde nahe Hernando, Mississippi geboren, wo seine Eltern eine kleine Farm besassen. 1943 zogen sie nach Memphis. Bereits mit fünf begann er auf der Harp zu üben und mit siebzehn spielte er für Geld bei House-Parties und Fish-Fries draussen auf dem Land. “Sicher erinnere ich mich an den ersten Auftritt”, sagte Buford, “es war eine Hausparty in Holly Springs, Mississippi, und ich machte fünf Dollar. Ich habe nie in den Clubs und Bars an der Beale Steet gespielt. Das war eine ziemlich rauhe Gegend. Ich schielte nach Chicago. Dort ging’s so richtig ab in den frühen Fünfzigerjahren.”

1954 in Chicago angekommen, gründete Buford seine Band “The Savage Boys”. Sie erregten schliesslich Muddy Waters’ Aufmerksamkeit, und er buchte sie als “The Muddy Waters, Jr. Band” für Clubs wie Smitty’s Corner an der 35. und Indiana, wenn er selbst ausserhalb von Chicago spielte. Buford arbeitete in den späten 50ern als Hausmeister für die Universität von Chicago, als ihm Muddy Waters seinen Fahrer Vestie Sanders schickte und ihn holen liess. George Smith hatte gerade die Band verlassen und Waters wollte auf Tournee gehen. Buford blieb drei Jahre bei ihm.
“Ich machte bei Muddy nur etwa $100 oder so die Woche und ich musste an meine Familie denken. So zog ich nach Minneapolis, um mir in der dortigen boomenden Bluesscene, die ich auf meinen Tourneen mit Muddy Waters ‘entdeckt’ hatte, selbst einen Namen zu schaffen. Die Blues-Fans dort oben schätzen uns wirklich”, erinnerte sich Buford, der seinen Übernamen “Mojo” vom Publikum des Madison Bar-B-Que an der 29. und Nicollet in Minneapolis in den frühen 60ern erhielt. “Die wollten ‘Got My Mojo Working’ ständig hören. Sie fragten drei, vier Mal pro Abend danach.”

Zurück in Chicago stieg Mojo Buford zum zweiten Mal bei Muddy Waters ein, um James Cotton zu ersetzen. Sie bereisten die USA, Kanada, Australien und Europa. Auf einer Europa-Tour konnte Mojo endlich Aufnahmen mit Muddy machen. Nach zwei Jahren kehrte er in die Twin Cities zurück. Während der 70er-Jahre ging Mojo noch zweimal mit Waters auf Tour, blieb jedoch in Minneapolis wohnhaft.

In den späten 80ern unterschrieb er bei Blue Loon und brachte die Hit-Single “Champagne & Reefer”/“Early One Morning” heraus, die dann 1993 zum von der Kritik hochgelobten Album “Harpslinger” führte. 1996 folgte “Still Blowin’ Strong” und 1998 “Home Is Where My Harps Is”. 1999 ist sein Live-Album “Champagne & Reefer” auf Fedora Records erschienen. Er hat es, zusammen mit Bob Margolin, seinem Bandkollegen aus Muddy-Waters-Zeiten, und Chico Chism und Band in Phoenix, AZ, aufgenommen. 1998, während einer Europa-Tournee als Gast bei Larry Burton, war Mojo Buford bei eine Live-Aufnahme in der Schweiz mit dabei. Das Larry-Burton-Album “Live At PJ’s Blues Stop” erschien dann im folgenden Jahr. Buford singt drei Songs und spielt Harmonica auf allen Aufnahmen.

Mojo Buford

& The Donkey Biters

Live At “GRUETLI The Club”


Mojo Buford (Gesang, Harp)
Benno Rupp (Gitarre)
Chrigel Burkhard (Gitarre, Gesang)
Koni Eisenhut (Bass)
Kurt Bislin (Schlagzeug, Gesang)